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Mit freundlichem Jodlergruss

 

Ihr

                                             Jodlerklub Sunnesyte Nunningen

Bericht vom Jodler-Obe 2022 im "Wochenblatt" vom 03.11.2022

Eine Nacht voll unbeschwerter Fröhlichkeit

Der Jodlerklub Sunnesyte lud ein zu Jodelliedern, Alphornblasen, Fahnenschwingen, Schwyzerörgeliklängen und zum heiteren Theaterspiel.                                           von Benildis BENTOLILA

Es ist 20.00 Uhr am letzten Samstagabend im Saal der Hofackerhalle Nunningen. Die Lichter im Saal gehen aus; die Bühne ist beleuchtet und leer. Alle schauen gebannt dorthin. Gleich gibt’s eine grosse Première! Franz Stebler und Philipp Muster schieben ihre Alphörner auf die Bühne. Diese tragen ein Namensschild «Duo Gilgebärg». Sie spielen «Uf der Bänklialp» und ernten grossen Applaus. Eine Zugabe gibt es nicht. Schliesslich sind die beiden erst seit Kurzem zusammen am Üben. Nun ertönt von hinten sachte das offizielle ESAF-2022-Lied «Schwingerlüüt im Schwizerland». Der Gesang schwillt an, die Mitglieder des Jodlerklubs Sunnesyte Nunningen (JKSN) begeben sich durch die Zuschauerreihen auf die Bühne. Das Lied, das bei den «Sunnesyteler» unvergessliche Erinnerungen hervorruft, ist verklungen.

Der neue Präsident Stefan Büchler begrüsst die Zuhörerschaft zum ersten Mal. Er hatte das Amt auf die Generalversammlung 2022 von Brigitte Borer übernommen, die es während 10 Jahren innehatte. Dirigentin Barbara Hahn stimmt «Herbstmelodie - E Herbschttag so schön» von Miriam Schafroth an. So bunt, wie der Herbst ist, wechseln sich leise Töne mit lauteren. Es ist spürbar, wie sich Jodlerinnen und Jodler in die Farbenpracht vertiefen und die innerliche Wärme, die sie besingen, empfinden. Auf einmal überfällt einen im Saal das Gefühl, man befinde sich draussen in der Natur. Und höre von fern «es Glüt i de herrlichschte Tön».

Der eingeladene Gastklub aus Muttenz führt «Es Lied, e Jutz» von Ueli Zahnd und weitere beliebte Jodellieder auf. Die Stimmung steigt weiter, die Schal(l)berg-Örgeler aus Aesch sorgen für beschwingte Laune. Ihr Repertoire ist breit, die Freude, ihr Publikum zu unterhalten, offensichtlich. Sie schwingen die Schweizer Fahne sowie Kälberglocken und spielen auf der Mundharmonika. Bei diesen Musikern kommt keine Langeweile auf. Es läutet zur grossen Pause, wo herrliche Spesen aufgetragen werden von den Mitgliedern des Musikvereins Nunningen. «Wir unterstützen uns gegenseitig», erklärt Stefan Büchler.

Tränen der Lebensfreude
Das Theater am Jodlerobe in Nunningen wird stets mit Spannung erwartet. Ein Paar richtet sich in seinen Stühlen so gut es geht gemütlich ein und meint: «So, jetzt darf gelacht werden.» Behutsam fängt das Lustspiel «De Adonis vom Chuehstall» an: Bäuerin Anni (Brigitte Borer) und ihre Magd Vreni (Ariane Borer) durchblättern Heftli und die Post. Anni erfährt, dass ihr Prachts-Stier «Ambros» gross im Magazin «Bio Farmer heute» herauskommen soll. Sie ist deswegen ganz aus dem Häuschen. Da tritt mit Paukenschlag Nachbarin Emmi (Irene Grun) auf die Bühne, mit grossem Geschrei und Gekeife, weil Annis nicht veganer Hund ihren Gemüsegarten verwüstete. Sie tobt, verlangt Schadenersatz und wirft mit Fremdwörtern um sich, die sie alle falsch ausspricht. Knecht Lunzi (Stefan Hänggi) und Bauer Franz (Stefan Stegmüller) treten in die Stube. Sie glauben, der Bauer werde einen Promi-Auftritt haben in der Presse. Nicht Stier Ambros! Da werden Fantasien entwickelt, die nicht unbedingt jugendfrei sind. Endlich trifft der Pressefotograf Vollenweider (Franz Stebler) auf dem Hof ein. Die Gespräche werden verrückter und verdrehter. Je verwirrter die Situation wird, umso mehr amüsiert sich das Publikum. Tränen werden weggeputzt, Tränen der Lebensfreude.

 

Der Knall passiert, als der Bauer sich probeweise «nackt» in volle Position wirft, um zu demonstrieren, wie er ins Heft gebracht werden will. In diesem Moment schiesst Wirbelwind Emmi durch die Stubentür, sieht den Nachbarn – und knallt bewusstlos aufs Kanapee. «Endlich ist die still!», frohlockt die Bäuerin. 

S'isch ä schöns Fescht gsi bi gmüetliche, kameradschftliche und luschtige Stunde.

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"Wenn Jodler zäme si, denn gits e gfreuti Sach..."

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